„MitRespekt! Für Niedersachsen“ Initiative auch in der KVHS Wesermarsch präsent


„Mit Respekt! Für Niedersachsen“ lautet der Titel der Initiative, die sich für mehr Respekt gegenüber ehrenamtlich Engagierten, Politiker*innen und Personen in öffentlichen Diensten und Ämtern einsetzt. Seit Jahren häufen sich verbale und gewalttätige Angriffe gegen diese Berufsgruppen, täglich kommt es zu Auseinandersetzungen. Sinkender Respekt und Toleranz gehören zum Alltag vieler Betroffener. Die KVHS Wesermarsch beteiligt sich an der landesweiten Kampagne der niedersächsischen Volkshochschulen.

Ob in Unternehmen, in der Politik, im Ehrenamt oder in der Familie – das Thema Respekt ist allgegenwärtig. Die Kampagne „MitRespekt!“ von kommunalpolitischen Vereinigungen und Volkshochschulen in Niedersachsen setzt sich mit den zahlreichen Facetten des Themas auseinander. Den Startschuss für die landesweiten Aktionen hat Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler gegeben. Für die gemeinsame Bildungsinitiative des Landesverbands der Volkshochschulen Niedersachsens e.V. und der kommunalpolitischen Vereinigungen von SPD, CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen stellt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) insgesamt rund 140.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung.

„Gleichheit und Gerechtigkeit sind die Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft. Diese Grundsätze umzusetzen, ist nur durch untereinander gelebten Respekt auf allen Ebenen möglich“, so Minister Thümler. „Wir haben in den vergangenen Monaten viele, teilweise beängstigende Beispiele dafür erlebt, dass Menschen, die sich in der Kommunalpolitik, im Ehrenamt oder im Beruf für andere einsetzen, verbal und körperlich attackiert werden. Der Respekt für die Leistungen derjenigen, die in allen Bereichen unser öffentliches Leben aufrechterhalten, ist sehr wichtig.“

Die KVHS Wesermarsch sieht die Rolle der Bildung an dieser Stelle als entscheidend an, denn Austausch und Dialog generieren Wissen und appellieren an die Vernunft, Reflexionsfähigkeit und eine positive Konfliktkultur.

„Wir stehen für einen toleranten Umgang voller Respekt, wollen auf Missstände aufmerksam machen und mitwirken, diese zu verändern.“ so Ulrike Michalzik, Geschäftsführerin der KVHS. Bis zum Frühjahr 2021 werden Aktionen und Angebote zu diesem Thema geplant. Näheres wird in der Presse bekannt gegeben.


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